GLOSSARBEGRIFFE

Was sind Nachrichtenhandelsbeschränkungen?

Nachrichtenhandelsbeschränkungen sind Regeln, die einen Händler daran hindern oder ihm verbieten, Positionen um geplante hochwirksame Nachrichtenereignisse herum zu halten. Die Regel existiert, weil wichtige Wirtschaftsankündigungen wie Zentralbankentscheidungen, Beschäftigungsberichte und Inflationsdaten plötzliche, unvorhersehbare Preisbewegungen erzeugen können, die in Sekunden große Gewinne oder Verluste produzieren und das Risikomodell verzerren, das die Firma zu verwalten eingerichtet ist.

Firmen setzen Nachrichtenhandelsbeschränkungen auf unterschiedliche Weise durch. Einige verbieten offene Positionen innerhalb eines definierten Zeitfensters um eine geplante Veröffentlichung herum, typischerweise 2 bis 5 Minuten davor und danach. Andere erlauben, dass Positionen offen bleiben, schließen aber Gewinne, die während des eingeschränkten Zeitfensters erzielt wurden, von der Anrechnung auf das Gewinnziel oder die Auszahlungsberechnung aus. 

Für Händler hängt die praktische Auswirkung von der Strategie ab. Daytrader und Nachrichtenspezialisten sind direkt betroffen. Swingtrader, die Positionen über Nacht halten, müssen diese möglicherweise vor wichtigen Veröffentlichungen schließen oder absichern.

Wichtigste Erkenntnis

Nachrichtenhandelsbeschränkungen sind Regeln, die das Halten von Positionen um geplante hochwirksame Nachrichtenereignisse herum begrenzen oder verbieten. Firmen verwenden unterschiedliche Ansätze, vom Schließen von Positionen vor Veröffentlichungen über das Ausschließen von Gewinnen aus eingeschränkten Zeitfenstern bis hin zum gänzlichen Untersagen von Trades.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Warum beschränken Prop-Firmen den Nachrichtenhandel?

Weil wichtige Wirtschaftsankündigungen plötzliche, unvorhersehbare Preisbewegungen erzeugen können, die in Sekunden große Gewinne oder Verluste produzieren. Diese Art von Volatilität verzerrt das Risikomodell, das die Firma zu verwalten eingerichtet ist, und kann Gewinne oder Verluste generieren, die nicht die zugrunde liegende Strategie des Händlers widerspiegeln.

Welche Ereignisse fallen typischerweise unter Nachrichtenhandelsbeschränkungen?

Zinsentscheidungen der Zentralbank, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktberichte, Inflationsdaten wie VPI und PPI sowie andere wichtige Makro-Veröffentlichungen.

Haben alle Prop-Firmen Nachrichtenhandelsbeschränkungen?

Nein. Einige Firmen erlauben den Nachrichtenhandel ohne Beschränkungen, andere wenden strenge Regeln für bestimmte Ereignisse an, und eine kleinere Anzahl erlaubt den Nachrichtenhandel nur auf finanzierten Konten und nicht während der Challenge.

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