Simulierter Handel ist eine Handelsumgebung, die darauf ausgelegt ist, reale Marktbedingungen so genau wie möglich nachzubilden, wobei virtuelle Gelder anstelle von echtem Geld verwendet werden. Preise, Spreads und Orderausführung spiegeln alle Live-Marktdaten wider, aber es ist kein tatsächliches Kapital gefährdet.
Die meisten Bewertungen und Challenge-Programme von Prop-Firmen finden in simulierten Konten statt. Dies ermöglicht es der Firma, die Fähigkeiten und die Entscheidungsfindung eines Händlers zu beurteilen, ohne während der Testphase echtes Kapital aufs Spiel zu setzen. Für Händler entfällt dadurch auch der Druck, persönliche Ersparnisse zu riskieren, während sie auf ein finanziertes Konto hinarbeiten.
Einige Prop-Firmen verwenden auch nach der Finanzierung eines Händlers weiterhin simulierte Konten. Bei diesem Modell erfolgen Auszahlungen aus den Eigenmitteln der Firma und nicht aus realen Handelsgewinnen. Dies ist eine legitime und gängige Struktur, unterscheidet sich jedoch vom Handel auf einem Live-Konto mit realer Marktexposition. Vor dem Beitritt zu prüfen, welches Modell eine Firma verwendet, hilft, von Anfang an genaue Erwartungen zu setzen.